Vertriebsprozess
Up-Sells und Cross-Sells automatisieren für mehr Umsatz
An Bestandskunden zu verkaufen gelingt mit 60 bis 70 Prozent Wahrscheinlichkeit, an neue nur mit 5 bis 20. So automatisierst du Up-Sells und Cross-Sells, ohne aufdringlich zu wirken.
Der teuerste Umsatz ist der von einem neuen Kunden. Der einfachste ist der von jemandem, der dir schon vertraut. Trotzdem konzentrieren sich die meisten Betriebe fast nur auf neue Anfragen und lassen das Geld liegen, das in den bestehenden Kunden steckt. Up-Sells und Cross-Sells holen genau dieses Geld, und mit etwas Automatisierung passieren sie zuverlässig, statt nur dann, wenn jemand zufällig daran denkt.
Warum Bestandskunden der leichteste Umsatz sind
Die Zahl, die alles erklärt: Die Wahrscheinlichkeit, an einen bestehenden Kunden zu verkaufen, liegt bei rund 60 bis 70 Prozent. Bei einem neuen Interessenten sind es nur 5 bis 20 Prozent. Der Grund ist menschlich. Ein Bestandskunde kennt dich, hat schon gekauft und muss nicht erst überzeugt werden, dass du lieferst.
Dazu kommt der Hebel auf den Gewinn. Auswertungen zeigen, dass sauber gemachtes Cross-Selling den Umsatz spürbar hebt, oft im Bereich von 20 Prozent mehr Umsatz und noch mehr beim Gewinn, weil keine Akquisekosten anfallen. Du zahlst nicht für Reichweite, du machst mehr aus dem, was du schon hast.
Der Unterschied zwischen Up-Sell und Cross-Sell
Beide Begriffe meinen Verwandtes, aber nicht dasselbe.
- Up-Sell: die größere oder bessere Variante dessen, was der Kunde ohnehin will. Mehr Leistung, ein höheres Paket, eine längere Laufzeit.
- Cross-Sell: eine passende Ergänzung zum Gekauften. Etwas, das den eigentlichen Kauf sinnvoll abrundet.
In beiden Fällen geht es nicht darum, dem Kunden etwas aufzuschwatzen, sondern ihm den nächsten logischen Schritt anzubieten, den er sonst vielleicht übersehen hätte. Genau deshalb funktioniert es nur, wenn das Angebot wirklich passt.
So automatisierst du Zusatzverkäufe, ohne zu nerven
Der Schlüssel ist Timing und Relevanz. Ein gutes Zusatzangebot kommt im richtigen Moment und fühlt sich wie Hilfe an, nicht wie Verkauf. Drei bewährte Zeitpunkte:
- Direkt nach dem Kauf, wenn das Vertrauen frisch ist und die passende Ergänzung naheliegt.
- Vor einem Folgetermin, wenn ohnehin über den nächsten Schritt gesprochen wird.
- Wenn ein Anlass entsteht, etwa das Ende einer Laufzeit oder ein erreichter Meilenstein.
Automatisch heißt, dass diese Angebote zum passenden Zeitpunkt von allein ausgespielt werden, in deinem Ton, und sofort stoppen, wenn jemand ablehnt. So wirkt es aufmerksam, nicht penetrant. Das eigentliche Gespräch über das größere Angebot führst du weiter selbst, das System sorgt nur dafür, dass der richtige Moment nie verpasst wird.
Up-Sells sind die Fortsetzung des Wegs, der mit der ersten Anfrage beginnt. Wie dieser ganze Weg zusammenhängt, steht im Leitfaden zur Anfragen-Bearbeitung, und wie du nach dem Kauf automatisch Bewertungen sammelst, unter Google-Bewertungen automatisch sammeln. Was Mister System dafür baut, findest du in den Leistungen, und wo bei dir Umsatz in den Bestandskunden liegen bleibt, finden wir in der kostenlosen Potenzialanalyse heraus.
Quellen
- Wahrscheinlichkeit Verkauf an Bestandskunden vs. neue: WiserNotify Upselling Statistics
- Daten zu Umsatz- und Gewinnhebel beim Cross-Selling: WiserReview Upselling and Cross-selling Statistics
- Übersicht zu Cross-Selling-Wirkung: Genroe Cross-Selling
FAQ
Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen Up-Sell und Cross-Sell?
- Ein Up-Sell ist die größere oder bessere Variante dessen, was der Kunde ohnehin will. Ein Cross-Sell ist eine passende Ergänzung dazu. Beide setzen bei einem Menschen an, der dir schon vertraut, und sind deshalb viel leichter als ein neuer Kunde.
- Warum lohnen sich Up-Sells so?
- Weil die Wahrscheinlichkeit, an einen Bestandskunden zu verkaufen, bei rund 60 bis 70 Prozent liegt, an einen neuen Interessenten dagegen nur bei 5 bis 20 Prozent. Du redest mit jemandem, der schon gekauft hat, das ist der einfachste Umsatz, den es gibt.
- Wie automatisiere ich Up-Sells, ohne aufdringlich zu wirken?
- Indem das passende Angebot zum richtigen Zeitpunkt automatisch ausgespielt wird, etwa nach dem Kauf oder vor einem Folgetermin, und immer als hilfreiche Ergänzung, nicht als Druck. Sobald jemand ablehnt, ist Schluss. So wirkt es aufmerksam, nicht penetrant.
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